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23

Aug 2019

Nach Babypause im Angriffsmodus – Tanja Schröder kehrt nach einjähriger Abstinenz wieder ins Team des Frauen-Landesligisten SV Oesbern zurück. Vorfreude auf den Start gegen Dröschede

Sie sind gewiss kein alltägliches Paar. Denn es wird nur wenige Verbindungen in Menden geben, bei denen der Fußball so eine Rolle spielt wie bei Tanja Schröder und Iszold Grzenia. Sie spielt im Sturm der Landesliga-Frauen des SV Oesbern eine wichtige Rolle. Er trainiert die Zweitvertretung der Sportfreunde Hüingsen. Die schönste Nebensache der Welt spielt in ihrer Beziehung eine große Rolle. Die „Chefrolle“ in Sachen Fußball reklamiert Tanja Schröder für sich. „Ich spiele ja schließlich in der Landesliga“, sagt die 31-jährige mit einem Augenzwinkern.

Tochter Meliha steht im Mittelpunkt

Allerdings nimmt der Fußball nach der Geburt von Töchterchen Meliha nur noch den zweiten Platz in der Rangordnung des heimischen Kicker-Paares ein. „Meliha ist das Beste was uns passieren konnte“, sagt Tanja Schröder. Doch die Kunststoffkugel bestimmt schon das Leben mit. „Klar wird bei uns zu Hause auch über die Spiele des anderen geredet. Wir versuchen es so einzurichten, dass jeder das Spiel des anderen sehen kann“, erzählt die Spielerin des SV Oesbern. Die gemeinsame Liebe zum Fußball ist auch der Grund für die Harmonie. „Ich glaube schon, dass der Fußball ein Grund ist, warum es bei uns so gut läuft“, sagt Tanja Schröder. Und die gerät beim eigenen Team regelrecht ins Schwärmen. „Ich bin jetzt seit 2014 beim SV Oesbern. Und es hat noch nie Streit in der Mannschaft gegeben. Ich würde nie zu einem anderen Verein wechseln“, sagt Tanja Schröder. Die dann auch den Blick auf die am Sonntag beginnende Saison richtet. Dann kommt es um 15 Uhr auf dem Sportplatz am Habicht zum Kreisderby gegen Borussia Dröschede.

„Persönlich bin ich froh, dass ich wieder dabei bin. Die vergangene Saison habe ich während der Schwangerschaft als Zuschauer erlebt“, war sie immer nah dran an ihrer Mannschaft. Und genauso wie ihre Teamkolleginnen war auch sie begeistert, dass Marcus Potthoff als Trainer zum Habicht zurückgekehrt ist. „Marcus hat aus uns eine Mannschaft gemacht. Wir waren alle ein wenig aus dem Häuschen“, sagt Tanja Schröder. Und dieses Team möchte sich in der neuen Saison natürlich verbessern. „Natürlich wollen wir uns gegenüber der vergangenen Saison verbessern und noch einige Plätze in der Tabelle gutmachen. Dafür haben wir in den vergangenen Wochen viel getan. Aber man wird erst in einigen Wochen sehen, wie gut das geht. Die Vorbereitung ist eine Sache. Richtig ernst wird es halt in der Meisterschaft“, mahnt die SVÖ- Kickerin Geduld an. Zumal es ja auch einige neue Gesichter gegeben hat. „Wir sind breiter aufgestellt. Das wird spannend“, freut sich Schröder auf die größeren personellen Möglichkeiten des heimischen Branchenführers in Sachen Frauen-Fußball.

Außenseiter gegen Dröschede

Für die Partie gegen Dröschede sieht Tanja Schröder das eigene Team in der Außenseiterrolle. „Wir haben Respekt vor Dröschede wie vor jeden anderen Gegner. Die haben einige Jahre in der Westfalenliga gespielt und wollen bestimmt gleich wieder aufsteigen. Die sind sicherlich sehr eingespielt“, vermutet Tanja Schröder. Doch auch die Möglichkeiten der Balltreterinnen vom Habicht sind durchaus sehenswert. „Unser Trainer hat jetzt durchaus mehr Möglichkeiten“, wollen sich Schröder und Co. keinesfalls verstecken. Es spricht eigentlich vieles für ein umkämpftes Spiel, in dem Kleinigkeiten entscheiden werden. Man darf gespannt sein, wer beim Fußball-Paar Tanja Schröder/Iszold Grzenia am Sonntagabend die Nase vorn hat.

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16

Jul 2019

Marcus Potthoff soll die Landesliga-Fußballerinnen des SV Oesbern in eine gute Zukunft führen.

Wunschtrainer sorgt für Zuversicht

Marcus Potthoff soll die Landesliga-Fußballerinnen des SV Oesbern in eine gute Zukunft führen. Zahlreiche neue Gesichter beim Trainingsauftakt der Fußballfrauen am Habicht

Es kann eigentlich nur eine richtig gute Saison werden. Die Landesliga-Fußballerinnen des SV Oesbern starteten am Samstag mit riesengroßen Optimismus in die Vorbereitung auf das neue Spieljahr. Das liegt vor allem auch daran, dass man sich für die neue Punkterunde bestens gerüstet sieht. Eine Aussage von Matthias Schneider untermauert dieses.

„Wir haben mit Marcus Potthoff unseren Wunschtrainer und auch unsere Wunschspielerinnen bekommen. Ich freue mich riesig auf die neue Spielzeit“, sagte der SVÖ- Frauenwart bei der Begrüßung der Kickerinnen zum Trainingsauftakt. Doch zog er auch gleichzeitig mit dem neuen Trainer Marcus Potthoff die Euphoriebremse. „Das soll aber nicht heißen, dass das Saisonziel der Aufstieg wäre“, sagte das Duo. „Ein Aufstieg lässt sich nicht planen. Wir wollen sicherlich irgendwann mal mit der Mannschaft in die Westfalenliga. Aber wann das ist, kann man gewiss nicht voraussagen“, will Marcus Potthoff seine Schützlinge nicht unnötig unter Druck setzen. Genauso wenig mag er seine eigene Person in den Mittelpunkt stellen. Denn die Euphorie in der Mannschaft nach seiner Rückkehr auf die Trainerbank war sehr groß. „Da hat es einige nette Worte gegeben. Die mich auch gefreut haben. Aber jetzt ist Schluss damit. Auf uns wartet eine interessante Saison“, weiß der Trainer des SV Oesbern. Eine Entscheidung der neuen Saison ist bereits gefallen. Da die SG Lütgendortmund kurzfristig seine Mannschaft vom Spielbetrieb zurückgezogen hat, steht bereits der erste Absteiger fest. Zudem gibt es nicht verstummen wollende Gerüchte, dass auch Aufsteiger LTV Lüdenscheid beim Saisonstart nicht mehr dabei sein würde. In Lüdenscheid soll sich ein neuer Frauenfußballverein gegründet haben, dem sich auch einige LTV-lerinnen angeschlossen haben sollen. „Das ist für uns aber auch kein Thema. Darauf haben wir ja sowieso keinen Einfluss“, sagt Marcus Potthoff. Zumal man am Habicht ganz andere Vorstellungen vom neuen Fußballjahr hat.

Niveau der Liga nimmt zu

Allerdings ändert das nichts daran, dass Marcus Potthoff eine schwierige Spielzeit auf seine Balltreterinnen zukommen sieht. „Die Liga dürfte schwieriger geworden sein. Mit Borussia Dröschede und dem SV Hohenlimburg 10 gibt es zwei Westfalenliga-Absteiger, die nicht zu unterschätzen sind. Finnentrop gehört traditionell zu den Top-Teams der Liga. Horsthausen und Buer sind auch keine Laufkundschaft“, verfügt die Liga nicht nur für Marcus Potthoff deutlich an Qualität. „Aber auch unsere Mannschaft hat Qualität vorzuweisen. Da hat sich im vergangenen Jahr noch einiges entwickelt“, sagt Marcus Potthoff. Neu im Kader sind Angelina Weber (SF Sümmern U17), Alina Balmadaci (FC Iserlohn), Lisa Schleimer (SuS Scheidingen). Anna Hollin (Westfalia Mecklenberg), Sophia Schmücker (TuS Wickede) haben bereits für den SVÖ gespielt. Aus der eigenen U17 stößt Jolina Schulz zum Landesliga-Kader. „Ich glaube, jetzt sind wir breiter aufgestellt. In der vergangenen Saison war es personell schon mal eng“, so SVÖ-Obmann Matthias Schneider. Das der größer gewordene Kader für Unruhe sorgen könnte, glaubt Marcus Potthoff nicht. „Dafür gibt es auch keinen Anlass. Die Mädels werden das schon unter sich richten“, setzt der Coach auf seine Führungsspielerinnen wie Torjägerin Athanasia Skoupra oder Dana Rennebaum. Im Trainerteam setzt der neue Coach auf bewährtes. So wird Thomas Schröder als Torwarttrainer fungieren. Und mit seinem neuen „Co“ Dietmar „Axel“ Schulz verbindet ihn eine Freundschaft aus gemeinsamen aktiven Zeiten.

Somit ist eines bereits eines zum Auftakt klar. Sorgen sollte es in der neuen Saison am Habicht nicht geben.

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26

Jun 2019

Saisonabschlussfeier des SVÖ

Nach einer erfolgreichen Saison im Jugend-u.Seniorenbereich möchte euch der Vorstand zum traditionellen Saisonabschluss am Freitag, den 28.Juni auf den Hallenvorplatz in Oesbern um 19:30 Uhr einladen. Bei schlechtem Wetter und zur späteren Stunde steht uns wie gewohnt die Halle zur Verfügung. Neben dem gemütlichen Ausklang möchten wir den Abend nutzen um verdiente Aktive zu verabschieden. Wir hoffen, ihr habt alle Zeit und wir sehen uns…
Der Vorstand des SVÖ

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13

Jun 2019

Crowdfunding des SVÖ startet am 17. Juni ab 10:00 Uhr

Am Montag ,den 17. Juni  2019, startet die Jugendabteilung des SV  Oesbern über die Internetplattform „mendenCROWD“, eine  Crowdfunding-Aktion,  zur  Finanzierung einheitlicher Trainingsanzüge  und  Hoodies für  die  Jugendmannschaften  (Mädchen & Jungen).


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Worum geht es in diesem Projekt?

Mit dem Projekt möchten wir das familiäre Gefühl und den Zusammenhalt nach außen tragen und präsentieren. Die Kinder, Jungs und Mädchen im Alter von 4-17 Jahren haben bei uns ein sportliches zu Hause, bei dem sie nicht nur den Umgang mit einem Fußball sondern auch soziale Kompetenzen beigebracht bekommen, was so nur bei einer Mannschaftssportart möglich ist. Zur Finanzierung der Präsentationskleidung bitten wir um Ihre Unterstützung, dass wir unseren tollen Kids ein noch besseres Gefühl vermitteln, und den guten Charakter des SV Oesbern offen präsentieren können. Dafür danken wir Ihnen schon einmal im voraus im Namen der gesamten SVÖ-Familie!

Was passiert mit dem Geld bei Erfolg?

Wenn wir das Projekt erfolgreich beendet haben, werden wir den Jungen und Mädchenbereich mit einem Trainingsanzug und Hoodie ausstatten. Damit wir uns in einem breiten auch regionalen Umfeld für eine lange Zeit präsentieren können, und den Zusammenhalt der Jugend besser nach außen tragen können.

Bekomme ich eine Spendenbescheinigung?

Ab 20€ stellen wir auch bei verlangen eine Spendenbescheinigung aus. Spendenbescheinigungen können nur ausgestellt werden, wenn eine freie Unterstützung getätigt wurde (ohne Prämie). Bitte hakt dann entsprechend in der Kasse das Kästchen bei ” Bescheinigung erhalten ” an.

Wann bekomme ich meine Prämie?

Wenn WIR ALLE das Projekt erfolgreich beendet haben, werden die Prämien versandt und wir setzen uns mit euch für den Textilflock oder der Bandenwerbung in Verbindung .

Unter folgenden Link könnt ihr uns unterstützen:
-> http://www.menden-crowd.de/oesbern-jugend <-

 

 

03

Jun 2019

Oliver Ruhnert, Geschäftsführer des Bundesliga-Aufsteigers 1. FC Union Berlin, leitet die Partie zwischen dem SV Oesbern und der DJK SG Bösperde

Im letzten Heimspiel der Saison hatten die Fußballer des SV Oesbern einen nicht alltäglichen Schiedsrichter. Denn mit Oliver Ruhnert leitete der Geschäftsführer von Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Union Berlin die Partie gegen die DJK SG Bösperde. Und der gebürtige Hüstener hatte wenig zu tun beim 5:2 (3:0)-Erfolg des SV Oesbern.

Auch wenn Oliver Ruhnert reichlich in Sachen Saisonplanung des Bundesliga-Neuling zu tun hat, ließ er sich die Leitung des Spiels am Habicht nicht nehmen. „Da spielt die Liga keine Rolle. Es hat jeder Fußballer den nötigen Respekt verdient“, sagt der Fußball-Experte. Und da auch der Respekt der Aktiven vor dem prominenten Schiedsrichter spürbar war, wurde es ein sehr entspannter Nachmittag. Denn die Hausherren waren gleich von Beginn an bemüht, die Kontrolle über die Partie zu bekommen. „Wir wollten uns mit einem Sieg von unseren Zuschauern in die Sommerpause verabschieden“, ließ SVÖ-Trainer Thomas Sinapidis keinen Zweifel an der Zielrichtung aufkommen.

Und mit ihrem klaren Spielaufbau sollte man dann auch schnell Akzente setzen. Allerdings sollte es bis zur 29. Minute dauern, ehe ein schnörkelloser Angriff des SVÖ durch Kevin Mahmoud zum 1:0 führte. Bösperde machte es den Habicht-Kickern allerdings auch zu einfach. „Das war einfach viel zu wenig in allen Bereichen. Irgendwie war es ein Spiegelbild der Saison“, haderte DJK-Trainer Thomas Albracht mit dem Auftritt seiner Mannschaft. Die wollten zwar, fanden aber die passenden Mittel nicht.

Langer Sprint bis zur Torauslinie

Der SV Oesbern wirkte dagegen in seinem ganzen Auftreten schon anders. Fünf Minuten vor der Pause setzte man das erfolgreiche Mittel wieder ein. Ein langer Sprint mit Ball bis an die Torauslinie, die Hereingabe versenkte Kevin Mahmoud zum 2:0 (42.). Als dann Andre Sulies auf 3:0 für die Elf von Thomas Sinapidis erhöhte, war eine Vorentscheidung gefallen.

Und als dann nur vier Minuten nach dem Seitenwechsel Timo Sodenkamp zum 4:0 für den SV Oesbern traf, konnte man sich schon ein wenig Sorgen um die Kicker vom Gemeindesportplatz machen. Doch das war unnötig, da der SVÖ seine Bemühungen deutlich herunterschraubte. So wurde letztlich die Uhr heruntergespielt und die DJK konnte noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben durch die Tore von Tobias Heckmann und Isold Grzenia.

Doch das interessierte am Habicht niemand so richtig. Jetzt warten auf die beiden heimischen Teams noch das letzte Saisonspiel.

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