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16

Jul 2019

Marcus Potthoff soll die Landesliga-Fußballerinnen des SV Oesbern in eine gute Zukunft führen.

Wunschtrainer sorgt für Zuversicht

Marcus Potthoff soll die Landesliga-Fußballerinnen des SV Oesbern in eine gute Zukunft führen. Zahlreiche neue Gesichter beim Trainingsauftakt der Fußballfrauen am Habicht

Es kann eigentlich nur eine richtig gute Saison werden. Die Landesliga-Fußballerinnen des SV Oesbern starteten am Samstag mit riesengroßen Optimismus in die Vorbereitung auf das neue Spieljahr. Das liegt vor allem auch daran, dass man sich für die neue Punkterunde bestens gerüstet sieht. Eine Aussage von Matthias Schneider untermauert dieses.

„Wir haben mit Marcus Potthoff unseren Wunschtrainer und auch unsere Wunschspielerinnen bekommen. Ich freue mich riesig auf die neue Spielzeit“, sagte der SVÖ- Frauenwart bei der Begrüßung der Kickerinnen zum Trainingsauftakt. Doch zog er auch gleichzeitig mit dem neuen Trainer Marcus Potthoff die Euphoriebremse. „Das soll aber nicht heißen, dass das Saisonziel der Aufstieg wäre“, sagte das Duo. „Ein Aufstieg lässt sich nicht planen. Wir wollen sicherlich irgendwann mal mit der Mannschaft in die Westfalenliga. Aber wann das ist, kann man gewiss nicht voraussagen“, will Marcus Potthoff seine Schützlinge nicht unnötig unter Druck setzen. Genauso wenig mag er seine eigene Person in den Mittelpunkt stellen. Denn die Euphorie in der Mannschaft nach seiner Rückkehr auf die Trainerbank war sehr groß. „Da hat es einige nette Worte gegeben. Die mich auch gefreut haben. Aber jetzt ist Schluss damit. Auf uns wartet eine interessante Saison“, weiß der Trainer des SV Oesbern. Eine Entscheidung der neuen Saison ist bereits gefallen. Da die SG Lütgendortmund kurzfristig seine Mannschaft vom Spielbetrieb zurückgezogen hat, steht bereits der erste Absteiger fest. Zudem gibt es nicht verstummen wollende Gerüchte, dass auch Aufsteiger LTV Lüdenscheid beim Saisonstart nicht mehr dabei sein würde. In Lüdenscheid soll sich ein neuer Frauenfußballverein gegründet haben, dem sich auch einige LTV-lerinnen angeschlossen haben sollen. „Das ist für uns aber auch kein Thema. Darauf haben wir ja sowieso keinen Einfluss“, sagt Marcus Potthoff. Zumal man am Habicht ganz andere Vorstellungen vom neuen Fußballjahr hat.

Niveau der Liga nimmt zu

Allerdings ändert das nichts daran, dass Marcus Potthoff eine schwierige Spielzeit auf seine Balltreterinnen zukommen sieht. „Die Liga dürfte schwieriger geworden sein. Mit Borussia Dröschede und dem SV Hohenlimburg 10 gibt es zwei Westfalenliga-Absteiger, die nicht zu unterschätzen sind. Finnentrop gehört traditionell zu den Top-Teams der Liga. Horsthausen und Buer sind auch keine Laufkundschaft“, verfügt die Liga nicht nur für Marcus Potthoff deutlich an Qualität. „Aber auch unsere Mannschaft hat Qualität vorzuweisen. Da hat sich im vergangenen Jahr noch einiges entwickelt“, sagt Marcus Potthoff. Neu im Kader sind Angelina Weber (SF Sümmern U17), Alina Balmadaci (FC Iserlohn), Lisa Schleimer (SuS Scheidingen). Anna Hollin (Westfalia Mecklenberg), Sophia Schmücker (TuS Wickede) haben bereits für den SVÖ gespielt. Aus der eigenen U17 stößt Jolina Schulz zum Landesliga-Kader. „Ich glaube, jetzt sind wir breiter aufgestellt. In der vergangenen Saison war es personell schon mal eng“, so SVÖ-Obmann Matthias Schneider. Das der größer gewordene Kader für Unruhe sorgen könnte, glaubt Marcus Potthoff nicht. „Dafür gibt es auch keinen Anlass. Die Mädels werden das schon unter sich richten“, setzt der Coach auf seine Führungsspielerinnen wie Torjägerin Athanasia Skoupra oder Dana Rennebaum. Im Trainerteam setzt der neue Coach auf bewährtes. So wird Thomas Schröder als Torwarttrainer fungieren. Und mit seinem neuen „Co“ Dietmar „Axel“ Schulz verbindet ihn eine Freundschaft aus gemeinsamen aktiven Zeiten.

Somit ist eines bereits eines zum Auftakt klar. Sorgen sollte es in der neuen Saison am Habicht nicht geben.

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26

Jun 2019

Saisonabschlussfeier des SVÖ

Nach einer erfolgreichen Saison im Jugend-u.Seniorenbereich möchte euch der Vorstand zum traditionellen Saisonabschluss am Freitag, den 28.Juni auf den Hallenvorplatz in Oesbern um 19:30 Uhr einladen. Bei schlechtem Wetter und zur späteren Stunde steht uns wie gewohnt die Halle zur Verfügung. Neben dem gemütlichen Ausklang möchten wir den Abend nutzen um verdiente Aktive zu verabschieden. Wir hoffen, ihr habt alle Zeit und wir sehen uns…
Der Vorstand des SVÖ

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13

Jun 2019

Crowdfunding des SVÖ startet am 17. Juni ab 10:00 Uhr

Am Montag ,den 17. Juni  2019, startet die Jugendabteilung des SV  Oesbern über die Internetplattform „mendenCROWD“, eine  Crowdfunding-Aktion,  zur  Finanzierung einheitlicher Trainingsanzüge  und  Hoodies für  die  Jugendmannschaften  (Mädchen & Jungen).


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Worum geht es in diesem Projekt?

Mit dem Projekt möchten wir das familiäre Gefühl und den Zusammenhalt nach außen tragen und präsentieren. Die Kinder, Jungs und Mädchen im Alter von 4-17 Jahren haben bei uns ein sportliches zu Hause, bei dem sie nicht nur den Umgang mit einem Fußball sondern auch soziale Kompetenzen beigebracht bekommen, was so nur bei einer Mannschaftssportart möglich ist. Zur Finanzierung der Präsentationskleidung bitten wir um Ihre Unterstützung, dass wir unseren tollen Kids ein noch besseres Gefühl vermitteln, und den guten Charakter des SV Oesbern offen präsentieren können. Dafür danken wir Ihnen schon einmal im voraus im Namen der gesamten SVÖ-Familie!

Was passiert mit dem Geld bei Erfolg?

Wenn wir das Projekt erfolgreich beendet haben, werden wir den Jungen und Mädchenbereich mit einem Trainingsanzug und Hoodie ausstatten. Damit wir uns in einem breiten auch regionalen Umfeld für eine lange Zeit präsentieren können, und den Zusammenhalt der Jugend besser nach außen tragen können.

Bekomme ich eine Spendenbescheinigung?

Ab 20€ stellen wir auch bei verlangen eine Spendenbescheinigung aus. Spendenbescheinigungen können nur ausgestellt werden, wenn eine freie Unterstützung getätigt wurde (ohne Prämie). Bitte hakt dann entsprechend in der Kasse das Kästchen bei ” Bescheinigung erhalten ” an.

Wann bekomme ich meine Prämie?

Wenn WIR ALLE das Projekt erfolgreich beendet haben, werden die Prämien versandt und wir setzen uns mit euch für den Textilflock oder der Bandenwerbung in Verbindung .

Unter folgenden Link könnt ihr uns unterstützen:
-> http://www.menden-crowd.de/oesbern-jugend <-

 

 

03

Jun 2019

Oliver Ruhnert, Geschäftsführer des Bundesliga-Aufsteigers 1. FC Union Berlin, leitet die Partie zwischen dem SV Oesbern und der DJK SG Bösperde

Im letzten Heimspiel der Saison hatten die Fußballer des SV Oesbern einen nicht alltäglichen Schiedsrichter. Denn mit Oliver Ruhnert leitete der Geschäftsführer von Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Union Berlin die Partie gegen die DJK SG Bösperde. Und der gebürtige Hüstener hatte wenig zu tun beim 5:2 (3:0)-Erfolg des SV Oesbern.

Auch wenn Oliver Ruhnert reichlich in Sachen Saisonplanung des Bundesliga-Neuling zu tun hat, ließ er sich die Leitung des Spiels am Habicht nicht nehmen. „Da spielt die Liga keine Rolle. Es hat jeder Fußballer den nötigen Respekt verdient“, sagt der Fußball-Experte. Und da auch der Respekt der Aktiven vor dem prominenten Schiedsrichter spürbar war, wurde es ein sehr entspannter Nachmittag. Denn die Hausherren waren gleich von Beginn an bemüht, die Kontrolle über die Partie zu bekommen. „Wir wollten uns mit einem Sieg von unseren Zuschauern in die Sommerpause verabschieden“, ließ SVÖ-Trainer Thomas Sinapidis keinen Zweifel an der Zielrichtung aufkommen.

Und mit ihrem klaren Spielaufbau sollte man dann auch schnell Akzente setzen. Allerdings sollte es bis zur 29. Minute dauern, ehe ein schnörkelloser Angriff des SVÖ durch Kevin Mahmoud zum 1:0 führte. Bösperde machte es den Habicht-Kickern allerdings auch zu einfach. „Das war einfach viel zu wenig in allen Bereichen. Irgendwie war es ein Spiegelbild der Saison“, haderte DJK-Trainer Thomas Albracht mit dem Auftritt seiner Mannschaft. Die wollten zwar, fanden aber die passenden Mittel nicht.

Langer Sprint bis zur Torauslinie

Der SV Oesbern wirkte dagegen in seinem ganzen Auftreten schon anders. Fünf Minuten vor der Pause setzte man das erfolgreiche Mittel wieder ein. Ein langer Sprint mit Ball bis an die Torauslinie, die Hereingabe versenkte Kevin Mahmoud zum 2:0 (42.). Als dann Andre Sulies auf 3:0 für die Elf von Thomas Sinapidis erhöhte, war eine Vorentscheidung gefallen.

Und als dann nur vier Minuten nach dem Seitenwechsel Timo Sodenkamp zum 4:0 für den SV Oesbern traf, konnte man sich schon ein wenig Sorgen um die Kicker vom Gemeindesportplatz machen. Doch das war unnötig, da der SVÖ seine Bemühungen deutlich herunterschraubte. So wurde letztlich die Uhr heruntergespielt und die DJK konnte noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben durch die Tore von Tobias Heckmann und Isold Grzenia.

Doch das interessierte am Habicht niemand so richtig. Jetzt warten auf die beiden heimischen Teams noch das letzte Saisonspiel.

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20

Mai 2019

Siegtreffer verärgert Thomas Sinapidis

Oesberner Trainer kritisiert Schiedsrichter nach vermeintlicher Abseitsposition vor Lendringsens 3:2

Das war nichts für schwache Nerven. In einem umkämpften Bieberberg-Derby kam Fußball-Kreisligist BSV Lendringsen zu einem knappen 3:2 (2:0)-Erfolg über die Kollegen vom SV Oesbern. Während der BSV den Dreier schnell auf der Habenseite verbuchte, suchte sich der Frust beim Lokalrivalen vom Habicht den Weg.

„Das tut einfach so weh. Da kämpft sich meine Mannschaft grandios in das Spiel zurück und wird dann so bestraft. Das dritte Tor von Lendringsen war mindestens fünf Meter Abseits“, haderte SVÖ-Trainer Thomas Sinapidis mit der Entscheidung des Iserlohner Schiedsrichters Henri Metz. Dieser hatte das Tor von Lendringsens Malik Ahadout in der 90. Minute durchgewunken und damit für großen Frust gesorgt. Denn durch die Niederlage trifft der SVÖ im Abstiegskampf auf der Stelle. „Wir müssen sehen, dass wir mindestens 13. werden“, möchte er auf keinen Fall bis zur letzten Minute auf die Bezirksliga 6 schauen müssen.

BSV verfällt in alte Muster

Dort sind weiterhin der ASSV Letmathe und der SV Deilinghofen gefährdet. Steigen beide ab, müssen vier A-Ligisten den Gang in die B-Liga antreten. Dann fand der Grieche aber schnell seinen Optimismus wieder. „Wenn ich sehe, wie meine Mannschaft trainiert und sich reinhängt, glaube ich daran. Außerdem haben wir mit den Spielen gegen den VfK Iserlohn, der DJK Bösperde und dem BSV Menden II kein unlösbares Programm.“ Im Max-Becker-Sportpark hatte man gestern durchaus Verstärkung für die blank liegenden Nerven. „Sie waren in der zweiten Halbzeit auf jeden Fall das aktivere Team. Wir sind dagegen mal wieder in das alte Strickmuster zurückgefallen. Wir waren nach der 2:0 Führung zur Halbzeit einfach zu passiv“, haderte Lendringsens Fußballchef Torsten Strott mit dem Verlauf der 90 Minuten. Der Tabellenzweite ging recht engagiert in die Partie und bekam auch schnell einige Feldvorteile. Als dann Lukas Luckai in der 20. Minute das 1:0 für den BSV erzielte, schien das Huygens-Team ins Laufen gekommen zu sein. Mit dem 2:0-Treffer durch Sebastian Urban von der Strafstoßmarke schienen die Verhältnisse im Max-Becker-Sportpark geklärt zu sein. Doch weit gefehlt.

Nach dem Seitenwechsel ließen die Blau-Weißen die Zügel unerklärlicherweise schleifen. „Das war ja nicht das erste Mal“, so Torsten Strott über den Schlendrian des eigenen Teams. Der Gegner zeigte sich dagegen höchst motiviert und glaubte an seine Chance. Mit größter Leidenschaft gingen die Mannen von Thomas Sinapidis den zweiten Spielabschnitt an und wurden dann auch belohnt. Sven Püttschneider sorgte in der 61. Minute für den Anschlusstreffer. Eine Reaktion der Hausherren gab es da noch nicht. „Meine Mannschaft hat an sich geglaubt“, beschrieb Thomas Sinapidis das weitere Anrennen des Lendringser Tores. Der zweite Treffer wollte aber zunächst nicht fallen. 180 Sekunden vor dem Ende der normalen Spielzeit sollte es dann den verdienten Lohn geben. Timo Sodenkamp nutzte seine Chance und glich zum 2:2 aus. Die Partie war scheinbar auf einmal wieder offen. Doch die Oesberner Hoffnungen sollten dann in der letzten Runde des Sekundenzeigers der Stadionuhr zerplatzen. Malik Ahadut trifft zum 3:2-Sieg und stürzt damit den SV Oesbern wieder in das Tal der Tränen. Es ist eine Saison, die halt Nerven kostet.

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