SV Oesbern e. V. die offizielle Website

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12

Nov 2018

2:2 im Derby der 1. Herren mit dem BSV Lendringsen

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BSV wird erst nach der Pause wach..

Der SV Oesbern und Lendringsen trennen sich 2:2 (1:0). Beide Mannschaften liefern eine überzeugende Leistung ab. Auch die Zuschauer sind zufrieden


Oesbern.
Eigentlich versprechen Derbys im Fußball nach Spielschluss immer noch reichlich Gesprächsstoff. Das war am Samstagmittag am Lendringser Habicht nicht der Fall. Das A-Liga-Duell zwischen dem SV Oesbern und dem BSV Lendringsen endete 2:2 (1:0). Und die Protagonisten gingen nach dem Schlusspfiff des Werler Schiedsrichters Peter Pyka schnell zum Alltag über.

„Wenn man beide Halbzeiten betrachtet, muss man sagen, dass das Unentschieden gerecht ist. Wir waren in der ersten Halbzeit das bessere Team, der BSV hat dann nach der Pause richtig Druck gemacht“, konnte SVÖ-Trainer Frank König mit dem Remis gut leben.

Auch der Kontrahent aus dem Max-Becker-Sportpark am Walzweg haderte nicht mit dem Ergebnis. „Der SVÖ hat das richtig gut gemacht. So muss man in einem Derby auftreten. Unsere Mannschaft ist erst in der zweiten Halbzeit richtig wach geworden. Das 2:2 geht in Ordnung“, sagte Berni Müller, Lendringser Vorstandsmitglied und einstiger Klassefußballer.

Und auch die Zuschauer aus beiden Lagern durften mit den 94 Minuten Fußball am ungewohnten Samstagmittag zufrieden. „Das war schon ein richtig gutes Spiel“, brachte es mit Toni Schick, ein Ur-Oesberner, auf den Punkt.

Aufreger schon in erster Minute

Zumal die Partie schon in der ersten Spielminute einen Aufreger hatte. Ein Missverständnis zwischen SVÖ-Kicker Jan Zeppenfeld und Keeper Daniel Loks bescherte Lendringsen früh einen ersten Vorteil. Doch der Gast vom anderen Ende des Bieberbergs wusste diesen nicht zu nutzen. Danach bekamen die Gastgeber ein wenig Oberwasser. Sie wirkten in ihren Aktionen engagierter, der Tabellenführer schien das Spiel noch nicht angenommen zu haben. So ließ Stefan Weßelborg Lendringsens Kapitän Kevin Mazur in einigen Laufduellen „alt“ aussehen.

Drei Minuten vor der Pause wird der SVÖ für seinen Einsatz belohnt. Weßelborg wird mit einem langen Ball auf die Reise geschickt und lässt dem guten Marvin Fohrmann im BSV-Tor keine Chance und trifft zum 1:0.

Dieser Gegentreffer holte den A-Liga-Spitzenreiter endgültig in die Partie. Nach dem Seitenwechsel wirkte der BSV einfach bissiger und sorgte für einige Unruhe in der Oesberner Defensive. Einen Ballverlust weiß Lukas Luckai zu nutzen. Der Lendringser Torjäger legte quer auf den mitgelaufenen Kevin Nitsche – der trifft aus spitzen Winkel zum 1:1-Ausgleich. Die Partie war wieder völlig offen. Der Spitzenreiter bekam sogar Übergewicht, wusste aber gute Möglichkeiten für den Führungstreffer aus. So hatten Lucas Luckai, Alex Hanitz, Kevin Nitsche und Sebastian Urban den zweiten Lendringser Treffer auf den Fuß. Doch im Abschluss setzten beide Mannschaften am Samstag keine Maßstäbe.

So dauerte es bis zur Schlussphase, ehe die Partie noch einmal richtig Tempo aufnahm. Es lief bereits die 89. Minute als der BSV Lendringsen auf seiner rechten Seiten in Höhe der Torauslinie einen Freistoß zugesprochen kam. Das Arbeitsgerät flog in den Oesberner Fünfmeterraum und aus kürzester Distanz stocherte Tim Niermöller die Kunststoffkugel zum 2:1 aus BSV-Sicht ins Oesbern Tor.

Der Tabellenführer schien praktisch in letzter Sekunde auf die Siegesstraße eingebogen zu sein.

Vierminütige Nachspielzeit

Weit gefehlt, denn Schiedsrichter Peter Pyka hatte an der Partie auch seinen Spass. Er ordnete vier Minuten Nachspielzeit an.

Und in dieser sollte vor dem Lendringsen Tor das passieren, war rund fünf Minuten zuvor auf der anderen Seite sich abspielte. Ein Freistoß für den SVÖ fliegt in den Lendringsener Strafraum, Timo Sodenkamp hämmerte den Ball zum 2:2 in die Maschen. Das passende Ende eines unterhaltsamen Spieles.

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