SV Oesbern e. V. die offizielle Website

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03

Jun 2019

Oliver Ruhnert, Geschäftsführer des Bundesliga-Aufsteigers 1. FC Union Berlin, leitet die Partie zwischen dem SV Oesbern und der DJK SG Bösperde

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Im letzten Heimspiel der Saison hatten die Fußballer des SV Oesbern einen nicht alltäglichen Schiedsrichter. Denn mit Oliver Ruhnert leitete der Geschäftsführer von Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Union Berlin die Partie gegen die DJK SG Bösperde. Und der gebürtige Hüstener hatte wenig zu tun beim 5:2 (3:0)-Erfolg des SV Oesbern.

Auch wenn Oliver Ruhnert reichlich in Sachen Saisonplanung des Bundesliga-Neuling zu tun hat, ließ er sich die Leitung des Spiels am Habicht nicht nehmen. „Da spielt die Liga keine Rolle. Es hat jeder Fußballer den nötigen Respekt verdient“, sagt der Fußball-Experte. Und da auch der Respekt der Aktiven vor dem prominenten Schiedsrichter spürbar war, wurde es ein sehr entspannter Nachmittag. Denn die Hausherren waren gleich von Beginn an bemüht, die Kontrolle über die Partie zu bekommen. „Wir wollten uns mit einem Sieg von unseren Zuschauern in die Sommerpause verabschieden“, ließ SVÖ-Trainer Thomas Sinapidis keinen Zweifel an der Zielrichtung aufkommen.

Und mit ihrem klaren Spielaufbau sollte man dann auch schnell Akzente setzen. Allerdings sollte es bis zur 29. Minute dauern, ehe ein schnörkelloser Angriff des SVÖ durch Kevin Mahmoud zum 1:0 führte. Bösperde machte es den Habicht-Kickern allerdings auch zu einfach. „Das war einfach viel zu wenig in allen Bereichen. Irgendwie war es ein Spiegelbild der Saison“, haderte DJK-Trainer Thomas Albracht mit dem Auftritt seiner Mannschaft. Die wollten zwar, fanden aber die passenden Mittel nicht.

Langer Sprint bis zur Torauslinie

Der SV Oesbern wirkte dagegen in seinem ganzen Auftreten schon anders. Fünf Minuten vor der Pause setzte man das erfolgreiche Mittel wieder ein. Ein langer Sprint mit Ball bis an die Torauslinie, die Hereingabe versenkte Kevin Mahmoud zum 2:0 (42.). Als dann Andre Sulies auf 3:0 für die Elf von Thomas Sinapidis erhöhte, war eine Vorentscheidung gefallen.

Und als dann nur vier Minuten nach dem Seitenwechsel Timo Sodenkamp zum 4:0 für den SV Oesbern traf, konnte man sich schon ein wenig Sorgen um die Kicker vom Gemeindesportplatz machen. Doch das war unnötig, da der SVÖ seine Bemühungen deutlich herunterschraubte. So wurde letztlich die Uhr heruntergespielt und die DJK konnte noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben durch die Tore von Tobias Heckmann und Isold Grzenia.

Doch das interessierte am Habicht niemand so richtig. Jetzt warten auf die beiden heimischen Teams noch das letzte Saisonspiel.

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