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Mrz 2016

„Beim SVÖ ist alles professionell“ – Interview mit Athanasia Skoupra

Sie ist schnell, trickreich, torgefährlich – und nicht auf Mund gefallen. Athanasia Skoupra ist eine der Topspielerinnen des SV Oesbern.Das Sturm-Ass führt mit ihrer Mannschaft die Tabelle in der Fußball-Bezirksliga 4 an und ist nach 17 Siegen in 17 Spielen auf dem besten Wege zurück in die Landesliga.Bei einem Besuch in der WP-Sportredaktion verriet die 23-jährige Griechin, warum es ihr beim SV Oesbern so gut gefällt.

Frage: Woher kommt Ihre Begeisterung für den Fußball?

Athanasia Skoupra: Ich hatte einen Kindergarten-Freund und der war zweimal in der Woche weg. Das hat mich traurig gemacht. Irgendwann habe ich herausgefunden, dass er beim Fußballtraining der Minikicker des BSV Menden war. Dann bin ich einfach mal mitgegangen. Ich habe in meiner Kindheit schon immer mit den Jungs auf Bolzplatz gespielt und früh festgestellt, dass mir das Fußballspielen liegt und ich Spaß daran habe.

Und wie haben Sie den Weg zum SV Oesbern gefunden?

Bis zur D-Jugend habe ich beim BSV Menden gespielt, dann wurde ich irgendwann vom VfL Platte Heide angesprochen. Da es dort dann aber zwischenzeitlich keine Mannschaft mehr für mich gab, bin ich zum SVÖ gewechselt. Zunächst nur für ein Jahr, mit der Option zum VfL zurückkehren zu dürfen. Aber am Habicht hat es mir dann besser gefallen, als ich gedacht hatte und dann bin ich dort „hängengeblieben“.

Warum gefällt es Ihnen beim SVÖ so gut?

Weil der Frauenfußball dort einen besonderen Stellenwert hat. In vielen Vereinen läuft der so nebenher. Aber man braucht einfach das Gefühl, dass es Leute gibt, die sich kümmern. Und beim SVÖ ist das so. Ich fühle mich dort pudelwohl, es ist alles professionell und harmonisch. Man kann sagen, wir sind eine große Familie.

Sie haben sehr großes Talent – warum haben Sie noch keine höherklassige Karriere angestrebt?

Das habe ich in der Tat nie richtig verfolgt. Mir war es wichtiger, die Schule abzuschließen und eine vernünftige Ausbildung zu machen. Es hat Kontakte zu höherklassigen Vereinen gegeben, aber ich würde durch einen Wechsel einfach zu viel aufgeben müssen.

Der Aufstieg in die Landesliga ist das erklärte Ziel – wie sehen die Zukunft des Frauenfußballs in Oesbern?

Wir wollen einen Schritt nach dem anderen machen. Also zuerst einmal in diesem Jahr aufsteigen und wir sind so selbstbewusst, dass wir sagen können, das schaffen wir. Jede Spielerin ist bereit, dafür etwas zu tun. Mit Marcus Potthoff haben wir außerdem einen hervorragenden Trainer, dem der Verein sehr am Herzen liegt und der darauf achtet, dass die vielen jungen und talentierten Spielerinnen gefördert werden, sich weiterentwickeln und in die Mannschaft integriert werden können. In die Zukunft geschaut halte ich die Westfalenliga durchaus für erreichbar.

(Quelle: Text Franz Schoo Foto: WP)
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