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Sep 2017

Alter Steuermann ist wieder an Bord Nach 0:5-Debakel in Iserlohn: Trainer Christian Mierswa muss gehen, Vorgänger Marcus Potthoff kehrt bei SVÖ-Damen auf sportliche Kommandobrücke

Diese Personalie ist keine große Überraschung. Nach der Trennung von Trainer Christian Mierswa gehen die Landesliga-Fußballerinnen des SV Oesbern mit ihrem Vorgänger Marcus Potthoff in die weiteren Spiele der Saison 2017/18.

Nach fünf teilweise happigen Niederlagen hatte der sportliche Leiter Matthias Schneider am Montagabend die Reißleine gezogen und dem zur Spielzeit 2017/18 neu verpflichteten Coach aus Ense-Bremen die Kündigung ausgesprochen.

„Es ist in dieser für uns schwierigen Situation die beste Lösung“, sagte Schneider über Marcus Potthoff. „Er kennt die Mannschaft, hat sie aufgebaut und sie liegt ihm sehr am Herzen. Ein anderer Trainer hätte bei Null anfangen müssen.“

Desaströse Leistung

Potthoff, der die SVO-Damen bis Juni dieses Jahres zweieinhalb Spielzeiten lang gecoacht hat, erlebte das 0:5 in Iserlohn am vergangenen Sonntag live mit und hatte nach dem Debakel im Kreisderby seine Hilfe angeboten. „Ich habe eine desaströs aufspielende Mannschaft gegen schlechte Iserlohner gesehen – darüber war ich sehr erschrocken“, sagte Marcus Potthoff, der die einstigen Schützlinge seit seinem Rückzug als Trainer nach Abschluss der Vorsaison erstmals wieder in Augenschein hat nehmen können.

„Noch vor einer Woche hätte ich nie gedacht, dass ich in Oesbern wieder anfangen würde. Denn eigentlich hatte ich damit abgeschlossen – aber dann ging alles ganz schnell“, erzählte Potthoff, wie er seinen alten Job zurückbekommen hat. Ein Anruf von Matthias Schneider noch am Sonntagabend, die Zusage im Laufe des Dienstags, gestern Abend bereits das erste Training mit den ehemaligen und jetzt wieder aktuellen Schützlingen – für Marcus Potthoff und die SVÖ-Damen hat eine neue Zeitrechnung begonnen.

Hoffnung auf Leistungsträgerinnen

„Ich hatte jedoch zur Bedingung gemacht, dass sich die gesamte Mannschaft übernehme – also auch mit jenen Spielerinnen, die sich zuletzt zurückgezogen hatten“, hegte Potthoff die Hoffnung, dass starke Akteurinnen wie Torjägerin Lisa Oelke, Mary Gerl und auch Dana Rennebaum ins SVÖ-Team zurückkehren.

Wer Marcus Potthoff jedoch zur Seite stehen wird, ist indes noch ungeklärt. Denn dessen ehemaliger Co-Trainer Mario Gersdorf steht aus privaten und beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung. „Aber auch diesen Posten werden wir noch gut besetzt – wir arbeiten an einer finalen Lösung“, sagte Damenchef Matthias Schneider. „Vielleicht wissen wir vor unserem nächsten Heimspiel mehr“, so der SVÖ-Funktionär – Oesbern spielt am Sonntag „zu Hause“ gegen den SV Schameder (15 Uhr).

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