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05

Mrz 2018

1. Herren – SVÖ-Tatendrang schockt Hüingsen..

Habicht-Kicker fügen dem souveränen Tabellenführer die erste Niederlage in der laufenden Saison zu. Sportfreunde-Coach Fiore: Wir haben uns selbst geschlagen

Das war ein Ding mit Knalleffekt! Fußball-A-Ligist SV Oesbern düpierte gestern Nachmittag die Sportfreunde Hüingsen und landete gegen den haushohen Favoriten einen überraschenden 3:2 (1:0)-Heimsieg. Für den souveränen Tabellenführer, der scheinbar unaufhaltsam der Bezirksliga entgegen strebt, war es die erste Niederlage in der laufenden Saison.

„Ich bin richtig stolz auf meine Jungs, die haben ganz toll gespielt“, sagte SVÖ-Trainer Rüdiger Schmidke und freute sich über einen Husarenstreich, der seiner Mannschaft von vielen Experten nicht zugetraut worden war. „Ich denke, dass wir verdient gewonnen haben – und das bereitet mir allergrößte Freude.“

Oesbern präsentierte sich in der Tat als eine entschlossene Einheit gegen Hüingser, die auch von der personellen Ausstattung her eigentlich von Beginn an überlegen sein sollten. „Aber wir haben die erste Hälfte komplett verschlafen und sind nicht in die Zweikämpfe gekommen“, grantelte SFH-Spielertrainer Giancarlo Fiore ob eines missratenen Starts in ein Derby, in dem die Platzherren über weite Strecken Vorteile hatten.

Gastgeber nutzen SFH-Fehler

„Die hatten zudem das Glück auf ihrer Seite“, ärgerte sich Fiore vor allen Dingen über zwei individuelle Fehler, die Oesberns Louis Bongard vor der Pause (40.) und Kevin Mahmoud direkt nach Wiederbeginn (47.) zur 2:0-Führung geradezu eingeladen hatten.

Als Stefan Weßelborg nicht viel später das 3:0 nachlegte (51.), bekam die Sensation deutliche Konturen. „Wir hatten den Gegner da, wo wir ihn haben wollten“, lobte Schmidke seine Mannschaft für einen bis dahin tadellosen Auftritt.

„Die Oesberner haben verdient gewonnen, weil sie die Hütten gemacht haben“, verneigte sich „Django“ Fiore vor den Gastgebern, für die der Weg zum Sieg nun frei zu sein schien – obwohl Hüingsen nun stärker wurde und mit Macht versuchte, noch einmal eine Wende zu erzwingen. „In der letzten halben Stunde lief es für uns besser, aber eigentlich haben wir viel zu spät angegriffen“, so Fiore, der in der 66. Minute auf 1:3 aus SFH-Sicht verkürzte. Danach war Sascha Barnefske mit den Anschluss zur Stelle (83.). Doch damit sollte es für die Sportfreunde in Sachen Torerfolgen gewesen sein.

Fiore: „Kein großer Rückschlag“

„Wir haben uns letzten Endes selbst geschlagen“, resümierte „Django“ Fiore und fügte trotzig hinzu: „Diese Niederlage wird uns jedoch nicht aus der Bahn werfen, das war kein großer Rückschlag – dennoch werde ich heute Nacht bestimmt schlecht schlafen.“

Im Lager der siegreichen Gastgeber war derweil allerbeste Laune angesagt. „Wir alle freuen uns riesig über dieses Ergebnis – das war nicht zu erwarten, umso schöner ist dieser Sieg“, wiederholte Rüdiger Schmidke und fügte hinzu: „Ich hab’ richtig Spaß …“

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