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20

Mai 2019

Siegtreffer verärgert Thomas Sinapidis

Oesberner Trainer kritisiert Schiedsrichter nach vermeintlicher Abseitsposition vor Lendringsens 3:2

Das war nichts für schwache Nerven. In einem umkämpften Bieberberg-Derby kam Fußball-Kreisligist BSV Lendringsen zu einem knappen 3:2 (2:0)-Erfolg über die Kollegen vom SV Oesbern. Während der BSV den Dreier schnell auf der Habenseite verbuchte, suchte sich der Frust beim Lokalrivalen vom Habicht den Weg.

„Das tut einfach so weh. Da kämpft sich meine Mannschaft grandios in das Spiel zurück und wird dann so bestraft. Das dritte Tor von Lendringsen war mindestens fünf Meter Abseits“, haderte SVÖ-Trainer Thomas Sinapidis mit der Entscheidung des Iserlohner Schiedsrichters Henri Metz. Dieser hatte das Tor von Lendringsens Malik Ahadout in der 90. Minute durchgewunken und damit für großen Frust gesorgt. Denn durch die Niederlage trifft der SVÖ im Abstiegskampf auf der Stelle. „Wir müssen sehen, dass wir mindestens 13. werden“, möchte er auf keinen Fall bis zur letzten Minute auf die Bezirksliga 6 schauen müssen.

BSV verfällt in alte Muster

Dort sind weiterhin der ASSV Letmathe und der SV Deilinghofen gefährdet. Steigen beide ab, müssen vier A-Ligisten den Gang in die B-Liga antreten. Dann fand der Grieche aber schnell seinen Optimismus wieder. „Wenn ich sehe, wie meine Mannschaft trainiert und sich reinhängt, glaube ich daran. Außerdem haben wir mit den Spielen gegen den VfK Iserlohn, der DJK Bösperde und dem BSV Menden II kein unlösbares Programm.“ Im Max-Becker-Sportpark hatte man gestern durchaus Verstärkung für die blank liegenden Nerven. „Sie waren in der zweiten Halbzeit auf jeden Fall das aktivere Team. Wir sind dagegen mal wieder in das alte Strickmuster zurückgefallen. Wir waren nach der 2:0 Führung zur Halbzeit einfach zu passiv“, haderte Lendringsens Fußballchef Torsten Strott mit dem Verlauf der 90 Minuten. Der Tabellenzweite ging recht engagiert in die Partie und bekam auch schnell einige Feldvorteile. Als dann Lukas Luckai in der 20. Minute das 1:0 für den BSV erzielte, schien das Huygens-Team ins Laufen gekommen zu sein. Mit dem 2:0-Treffer durch Sebastian Urban von der Strafstoßmarke schienen die Verhältnisse im Max-Becker-Sportpark geklärt zu sein. Doch weit gefehlt.

Nach dem Seitenwechsel ließen die Blau-Weißen die Zügel unerklärlicherweise schleifen. „Das war ja nicht das erste Mal“, so Torsten Strott über den Schlendrian des eigenen Teams. Der Gegner zeigte sich dagegen höchst motiviert und glaubte an seine Chance. Mit größter Leidenschaft gingen die Mannen von Thomas Sinapidis den zweiten Spielabschnitt an und wurden dann auch belohnt. Sven Püttschneider sorgte in der 61. Minute für den Anschlusstreffer. Eine Reaktion der Hausherren gab es da noch nicht. „Meine Mannschaft hat an sich geglaubt“, beschrieb Thomas Sinapidis das weitere Anrennen des Lendringser Tores. Der zweite Treffer wollte aber zunächst nicht fallen. 180 Sekunden vor dem Ende der normalen Spielzeit sollte es dann den verdienten Lohn geben. Timo Sodenkamp nutzte seine Chance und glich zum 2:2 aus. Die Partie war scheinbar auf einmal wieder offen. Doch die Oesberner Hoffnungen sollten dann in der letzten Runde des Sekundenzeigers der Stadionuhr zerplatzen. Malik Ahadut trifft zum 3:2-Sieg und stürzt damit den SV Oesbern wieder in das Tal der Tränen. Es ist eine Saison, die halt Nerven kostet.

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